maria magdalena

das bier mit den verführerischen hopfenaromen


Frisch durch etwas Weizenmalz in der Schüttung und mild gehopft – so geht unser Maria Magdalena in die Hauptgärung. Dort bekommt es dann noch einmal für vier Tage eine gehörige Ladung Hopfen ab. Ohne übertriebene Bittere kommt so eine Fülle von Hopfenaromen ins Bier, das mit exotisch-fruchtigen Noten zu verführen weiss.

Maria Magdalena war sowohl vor als auch nach Ostern eine der führenden Personen im Jüngerkreis Jesu – eine ungewöhnliche Position für eine Frau in dieser Zeit. Noch ungewöhnlicher ist, dass die Texte der ersten Christen diese Rolle nicht etwa verschwiegen, sondern explizit festgehalten haben. Die Tradition identifizierte Maria Magdalena schon früh mit einer namenlosen Frau im Lukasevangelium, die als «Sünderin»bezeichnet wird. Was ihre Vergehen waren, ist unklar. In späteren Jahrhunderten wird sie, wohl um die Geschichte etwas aufregender zu gestalten, ohne weitere Begründung als Prostituierte bezeichnet. Anlässlich eines Essens mit hochrangigen Männern nähert sie sich Jesus, weint zu seinen Füssen, trocknet diese mit ihren langen Haaren, küsst und salbt sie mit Duftöl. Zum Entsetzen der anwesenden Crème de la Crème weist Jesus die Frau nicht, wie es sich gehört hätte, empört und unter Vorhaltung ihrer Sünden von sich, sondern lässt sie gewähren. Das Unverständnis seines Gastgebers quittiert Jesus damit, dass er der Frau seine Zuwendung versichert, ihre Sünden als vergeben bezeichnet und stattdessen die wahren Motive des angeblich so rechtschaffenen Gastgebers und seine Fähigkeit, wirklich zu lieben, in Frage stellt. Die nach den damaligen gesellschaftlichen Normen verurteilte Frau wird durch Jesu Worte zum Vorbild.

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